Eine gelungene Mischung aus sportlicher Herausforderung, landschaftlichen Genüssen und Historie prägte die jüngste Ausfahrt der Radlergruppe des Alpenvereins. Unter der Leitung von Sabine steuerte die gut gelaunte Truppe – bestehend aus Bertl, Bärbel, Franz, Manfred, Gisela, Edith, Hans-Jörg und Harry – ein geschichtsträchtiges Ziel im Pfaffenwinkel an: das Restaurant „Zauberhütte“ in Birkland.
Das heutige Traditionslokal unweit von Peiting blickt auf eine faszinierende Geschichte zurück. Bereits im August 1950 berichteten die Schongauer Nachrichten die enorme Anziehungskraft des damaligen Café-Restaurants. Gegründet wurde es 1945 von dem Artisten Henry Pantel, der seine Gäste mit Zauberkunststücken unterhielt und dem Ort seinen Namen gab. Heute führt die Familie Astleitner den Betrieb in dritter Generation. Während statt Magie nun moderne, saisonale Kulinarik im Fokus steht, ist der Panoramablick von der Sonnenterrasse auf die Alpenkette und den Hohenpeißenberg unverändert schön geblieben.
Die 79 Kilometer lange Route startete morgens um 08:30 Uhr in Lechbruck. Über Burggen und Schwabsoien führte der Weg durch die schattigen Wälder des Dienhauser Forsts nach Kinsau. Nach einer anspruchsvollen Abfahrt zum Lech und der Überquerung der Lechstaustufe 8 erreichten die Radler Birkland zur verdienten Mittagspause in der Zauberhütte.
Den zweiten Teil der Etappe führte Harry an. Ab der Herzogsägmühle forderte das wellige Profil mit einigen Höhenmetern noch einmal die Kondition der Gruppe, was jedoch mit starkem Teamgeist gemeistert wurde. Vorbei am Grubsee bot die finale Etappe noch einmal Postkartenmotive: Das beeindruckende Bergpanorama und die Heimat vor Augen, rollten die Teilnehmer dem Ausgangspunkt entgegen. Bei bestem Wetter wurde der rundum gelungene Radltag schließlich in Lechbruck erfolgreich beendet.
Text & Fotos: Sabine und Harry