25.06.2026 – Bergtour: Tschachaun (2.334 m)

Teilnehmer: Anja, Dieter, Marina, Sabine, Siegi

Tourenleiter: Gabi

Aufstieg 1.040 Hm, 13,9 km

Der Tschachaun ist ein unscheinbarer Grasberg in der Nähe der Anhalter Hütte und ist bekannt für seine Vielfalt und den Reichtum an Alpenblumen. Nicht umsonst wird er auch Blumenberg genannt. Aber nicht nur die Vegetation auch der Ausblick hat es in sich.

Unser Startpunkt war der Parkplatz am Hahntennjoch. In mehreren Serpentinen stiegen wir zum Steinjöchl auf, an dem wir den Weg zum Falschkogel und zum Maldongrat kreuzten. Wir folgten dem inzwischen gut ausgebauten Pfad hinunter zur Anhalter Hütte, wo von einigen die Überlegung diskutiert wurde, ob der Aufstieg nicht auch mit einer „Weißbierblume“ beginnen könnte, zumal die Temperatur dazu Anlass bot. Heroisch passierten wir aber die Hütte und folgten dem Pfad zum Kromsattel und in weiterer Folge entlang der steilen Grasflanken hinauf zum Gipfel, unter den lauten Warnpfiffen der vielen Murmeltiere. Und es blühte in allen Varianten: verschiedene Enziansorten, Trollblumen, gestutztes Läusekraut, Alpenrosen, Narzissenblütiges Windröschen, Alpenanemonen und noch vieles mehr. Ein leichter Luftzug am Gipfel sorgte für eine angenehme Temperatur und ließ uns unsere Brotzeit wie auch die Aussicht genießen. 

Beim Abstieg folgten wir nicht der Aufstiegsroute, sondern hielten uns rechts um den Tschachaun herum in Richtung zum nächsten Gipfel, den Imster Mitterberg, der für unsere Gipfelsammler noch obendrauf kam. Zufrieden mit den Gipfeln, der Aussicht und den Blumen nahmen wir nun die Anhalter Hütte ins Visier und ließen uns dort endlich die „Weißbierblumen“ und den Apfelstrudel schmecken, bevor wir auf gleichem Weg zurück zum Auto marschierten.

Text: Gabi
Fotos: Gabi

Kommende Veranstaltungen

Kategorien