An einem traumhaften Pfingsttag traf sich unsere Gruppe zunächst am Älpele, dem Ausgangspunkt unserer Tour. Die ersten 500 Höhenmeter wurden mit dem Radl zurückgelegt, teilweise auch mit elektrischer Unterstützung– entsprechend variierte der Energiehaushalt zu Beginn. Für mich war die Tour etwas Besonderes, da es meine erste Unternehmung als Tourenleiter war. Bei bestem Wetter machten wir uns gemeinsam auf den Weg zum 12-Apostelgrat. Beim Aufstieg zum Pilgerschrofen war meine Anspannung zunächst größer als die der Teilnehmenden. Nachdem ich mich jedoch mehrfach rückversichert hatte, dass es allen gut geht, wurde auch ich zunehmend entspannter.
Nachdem der Zwergentod von allen souverän bewältigt worden war, konnten wir ab dem Pilgerschrofen die großartigen Ausblicke auf die umliegenden Gipfel und Täler genießen. Besonders gefreut hat mich, dass einige aus der Gruppe bereits umfangreiche alpine Erfahrung mitbrachten, der 12-Apostelgrat aber dennoch auf ihrer persönlichen Liste bislang gefehlt hatte. Umso schöner war es, diese Tour gemeinsam erleben zu können. Der Grat bot abwechslungsreiche Kletterei und einige Passagen, die volle Aufmerksamkeit erforderten. Die Gruppe meisterte sämtliche Schlüsselstellen mit beeindruckender Souveränität und viel Umsicht. So konnten wir die Tour entspannt genießen und uns ganz auf das Bergerlebnis konzentrieren. Am Gipfel angekommen genossen wir die fantastische Aussicht und ließen den gelungenen Tourentag Revue passieren. Traumhaftes Wetter, eine motivierte Gruppe und die eindrucksvolle Landschaft machten diese Tour zu einem rundum gelungenen Erlebnis.