25.05.2018 – Bergsteiger: Kienberg Überschreitung 1536 m, Östl. Allgäuer Voralpen

Tourenleiter: Hans K.,
dabei waren Anni, Brigitte, Gabi, Gisela und Hansjörg, Johann, Michael G., Michael P., Peter und Siegi.
Wieder einmal war eine Terminverschiebung nötig, um im Gewittermonat Mai einen Wonne Tag zu erwischen. Ein wilder, brutal steiler Pfad führte uns, bei intensiver Sonnenstrahlung, teilweise mit Stahlseil gesichert vom Pfrontener Milchhäusle hinauf zum Kreuz am ersten Aussichtspunkt des Pfrontener Berges Der Anstieg wurde nun gemäßigter, dafür die Pfad Spur auf teilweise schmalem Fels Grat in beiderlei Wortsinne luftiger. So ging es auf und ab, mal ausgesetzt mal gemütlich nach Westen. An der Krenge, dem tiefsten Punkt zwischen Pfrontner- und Kienberg verzweigte die Pfad Spur in eine ausgeprägte, markierte, mit rotem Pfeil versehene und in eine unscheinbare, wobei in den Landkarten gar nichts eingetragen ist. Nach kurzer Irreführung folgten wir der schwächeren, aber richtigen Spur über den Kienberg und hinunter über eine letzte Steilstufe erreichten wir das Himmelreich, von wo es gemütlich hinab zur Vilstalsäge, unserer Einkehr ging. Bei Kaffee und Kuchen, etc. entstand dann folgendes Fazit:
Eine schöne, einsame, rassige Tour für guten Spürsinn, die nur durch die Motorradfahrer im Tal der Steinacher Achen akustisch verschandelt wird. Und außerdem erstaunlich, wie aus 650 Hm zwischen Tal und Gipfel doch 1150 zu steigende Gesamthöhenmeter in 5 ½ Std. Gehzeit werden können.

Fotos: Siegi, Text: Hans

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