21.06.2018 – Bergsteiger: Obere Gottesackerwände 2033 m Überschreitung, Westl. Allgäuer Voralpen

Tourenleiter: Hans K.,
dabei waren Gabi, Gisela und Hansjörg, Martina, Bertl S., Peter, Siegi und Wilfried

Um 08:15 Uhr starteten wir am Sportplatz Au 1100 m, Nähe Riezlern bei Topwetter Richtung Mahdtal im Gottesacker Massiv. Zuerst ging´s auf Forstwegen ohne jegliche Wegweisung zur Grafenkürenalpe. Dort teilte uns ein Schild mit, dass der bisher empfohlene Weg hier endet. Die AV Karte war anderer Meinung, und der folgende schmale Pfad musste mangels Wegweisung erst einmal gefunden werden. Doch dann liefen wir zügig weiter zum Höllloch, einem ca. 100 m tiefen Schacht im Karstgestein, zur Mahdtalalpe und dem Windecksattel 1751 m. Nun stiegen wir steil hinauf zur Torkopfscharte 1966 m und auf den Gipfel der oberen Gottesackerwände 2033 m. Vorbeitreibende Regenwolken drängten zu umgehendem Abstieg und erlaubten nur eine kurze Brotzeit. Zuerst ging´s ca. 200 Hm hinunter über das Schrattenplateau zur verfallenen Gottesackeralpe, ein Pfad, der nur bei guter Sicht empfohlen wird. Hier endete die kurze Regentropfen Einlage und wir stiegen weiter ab durch das wilde Karsttal Namens Gottesackerloch. An der Schneiderkürenalpe, einem steinzeitlichen Lagerplatz vorbei erreichten wir Wäldele, unseren Ausgangspunkt nach ca. 6 Std. Gehzeit.
Im Biergarten des Rettenberger Engelbräu war man dann der Meinung, dass dies eine ausgewachsene, aber schöne Tour war, und dass uns die angesagten Gewitter am Nachmittag freundlicher Weise verschont haben.

[Fotos und Text: Hans]

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