14.06.2019 – Bergsteiger: Tour auf die Gaichtspitze 1986 m

Teilnehmer: Anni, Gisela, Hans, Hans-Jörg, Jutta, Martina, Michael G., Michael P., Peter, Siegi

Tourenleiter: Siegi

Aufstieg 900 Hm, Gesamtzeit 5 h

Bei nahezu wolkenlosem Himmel, nahezu eine Sensation in den letzten Wochen, starten wir beim Gaichtpassstüberl im kühlen Schatten.
Bald tauchen die ersten Bergblumen auf, Wiesen voller Mehlprimeln. Auch die ersten stengellosen Enziane sind dabei. Wir reduzieren das Gewand der Wärme entsprechend, wobei wir die nächsten 1½ h im Schatten des Bergwaldes gehen werden, gut wenn man rechtzeitig aufgestanden ist. Der schmale Pfad führt stetig bergan und vereinigt sich mit dem Weg, der von Gaicht heraufführt.
Jetzt geht der Blick ins Lechtal hinunter, wobei wir uns freuen noch einen echten Wildfluss zu sehen. Dahinter steht die Hornbachkette und im SO die Schwarzhanskarspitze. Die Gleitschneelawinen des ausgehenden Winters haben ihre Spuren hinterlassen und so müssen wir etwas mühsam einen Schneebruch umgehen, bevor wir den Wald verlassen und uns der Sonne aussetzen.
War der Pfad bisher kaum flach, zieht er nun pfeilgerade den steilen Gipfelhang empor, nach dem Motto „der kürzeste Weg zwischen zwei Punkten ist die Gerade“. Serpentinen wurden gespart.
Am Gipfel genießen wir den Blick ins Lechtal nach Süden und ins Tannheimer Tal nach Westen, sowie das entsprechende Bergpanorama.
Der Abstieg gestaltet sich auf Grund der Steilheit etwas mühsam und so schmeckt der Kaiserschmarrn im Gaichtpassstüberl umso besser.
Leider hat der Wirt zu wenig Kochkapazität, so dass sich ein Teil der Truppe mit Apfelstrudel begnügen muss.

[Fotos und Text: Siegi]

Neueste Kommentare
    Kategorien