07.02.2020 – Skitouren: Wertacher Hörnle 1684 m, Tannheimer Berge

Teilnehmer: Anni, Florian, Gabi, Hans, Johann, Marina, Martina

Tourenleiter: Siegi

Aufstieg: 650 Hm, 3,2 Km

Turbulentes Wetter mit Föhn, Starkregen und Schneefall in Abfolge hatten zu einer unübersichtlichen Gemengelage geführt. Es war zwar Sonne pur angesagt, aber auch Lawinenwarnstufe 3-4. Somit kamen nur noch wenige Tourenziele in Frage. Eine Option war das Wertacher Hörnle, wobei der Regen vermutlich den Schnee in den unteren Regionen weggewaschen hatte. Eine Vorsondierung am 6.2. ergab, dass man die Skier nicht vollkommen ruinieren würde. So starteten wir um 9 Uhr in Obergschwend und wurden schon unterhalb der Buchelalpe von grasbüscheldurchsetzten Schneehängen begrüßt. Die Sorge um die Skier war entkräftet durch Johanns Satz: „Nachat wärats halt koine Touraschi gwora“.
Mit dieser Devise liefen wir fröhlich an der Buchelalpe vorbei, bei ungetrübtem Sonnenschein, der schon den März vermuten ließ und uns veranlasste, noch eine Schicht unserer Klamotten loszuwerden. Über die freien Hänge oberhalb der Buchelalpe war bald der Wald erreicht und schließlich der stark abgeblasene Rücken, der zum Vorgipfel hinaufleitet.
Dort angekommen, war Anni noch nicht zufrieden und so liefen wir über den Schneegrat im Auf und Ab zum Gipfelkreuz hinüber. Der scharfe Wind hier lud allerdings nicht zum Verweilen ein und so gings nach einem Gipfelfoto gleich zurück in eine windgeschützte Senke unterhalb des Vorgipfels. Die ausgiebige Sonnenpause mit Panoramablick wurde dann an der Buchelalpe fortgesetzt. Zwischendrin erwischten wir noch etliche Schwünge im unverspurten Pulverschnee. Beim Parkplatz angekommen, stellte Hans dann fest, dass keine Belagschäden entstanden waren, was die Zufriedenheit mit der Tour noch einmal erhöhte.

[Text und Fotos: Siegi]

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